Auch in diesem Jahr hat die KAB-Ortsgruppe Hausen zum Patrozinium der Wallfahrtskirche Fährbrück wieder Kräutersträuße gebunden und gegen eine Spende abgegeben. Zehn Frauen trafen sich am Vortag des Festes Mariä Himmelfahrt und fertigten aus den von Dorfbewohnern gespendeten Kräutern, Blumen und Getreideähren 130 Kräutersträuße.
Am Festtag in Fährbrück verbreiteten die Kräutersträuße einen wunderbaren Duft im sehr gut besuchten Gottesdienst. Zelebrant war Augustinerpater Matthäus Klein. Er und viele Gottesdienstbesucher lobten die Hausener für ihr Engagement und die schöne Tradition zu Ehren der Gottesmutter.
KAB-Vorstandsmitglied Hiltrud Altenhöfer bat bei der Abgabe der Sträuße um Spenden für Menschen in Tansania. Es kamen stolze 820 Euro für die Partnerschaft der KAB mit der VUWAWA in Mbinga zusammen. Die KAB im Bistum Würzburg pflegt sie bereits seit vielen Jahren. VUWAWA ist eine Organisation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und insbesondere von Menschen aus der bäuerlichen Bevölkerung in der Diözese Mbinga.
Gemeinsam geht es darum, Menschen vor Ort zu stärken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Spenden unterstützen insbesondere Kleinkredit- und Selbsthilfeprojekte, mit denen Familien und Gruppen eigene Einkommensmöglichkeiten aufbauen können.
Beispielsweise werden Projekte in den Bereichen Aufforstung, Schweinezucht, Imkerei und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte sowie Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen gefördert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Frauen und der Bildung von Kindern.
Die KAB Hausen freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft, nicht nur am Patroziniumstag, sondern auch über die im Dorf gespendeten Kräuter und Blumen. Angesichts der Trockenheit in den letzten Wochen waren die mithelfenden Frauen freudig überrascht von der Menge und Vielfalt.
Ohne die Kräuter- und Blumenspenden wäre es nicht möglich gewesen, diesmal sogar 130 Kräutersträuße zu binden. Die Kräuterstrauß-Aktion ist somit ein schönes Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Dorfgemeinschaft und Menschen in Mbinga sowie ein wertvoller Beitrag zur Partnerschaft mit VUWAWA.

