Das Seelsorgeteam im Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück und damit die katholischen Kirchengemeinden in 15 Dörfern haben eine schmerzliche Verkleinerung zu verkraften. Mit den beiden Promovenden Father Dunstan Asiimwe und Father Benjamin Lugeba aus Uganda sowie mit Hiltrud Altenhöfer aus Hausen beenden drei Mitarbeitende ihren seelsorglichen Dienst.
„Uns blutet ein wenig das Herz, aber wir müssen sie loslassen“, gestand Pfarrer Helmut Rügamer beim Dank- und Abschiedsgottesdienst in der Wallfahrtskirche Fährbrück. Dabei zelebrierten Father Dunstan und Father Benjamin zusammen mit ihm und Wallfahrtsseelsorger Pater Matthäus Klein OSA die Messe. Die beiden Priester aus Uganda standen zwar außerhalb des regulären Stellenplans des Pastoralen Raums, hielten aber regelmäßig Gottesdienste. Jetzt werden sie „eigene Wege gehen“.
Father Dunstan wohnte seit Oktober 2017 während seines Theologiestudiums in Würzburg in Oberpleichfeld und war fest ins Dorfleben eingebunden. Er stammt aus der Diözese Bushenyi in Uganda und wird nun zunächst in der Diözese Regensburg eingesetzt. In seinem Heimatort engagiert er sich für sein Waisenkinderprojekt. Davon und von der Lebensweise der Menschen in Afrika hat er gern und lebendig erzählt.
Seit zweieinhalb Jahren verstärkte Father Benjamin das Seelsorgeteam. Er studiert Christliche Sozialethik und wohnte in den Pfarrhäusern von Prosselsheim und Opferbaum. Father Benjamin baut in seinem Heimatort Kagala-Bukerere einen Kindergarten. „Ihr Priester habt uns die weltweite Verbundenheit der Kirche gezeigt“, verdeutlichte Pfarrer Rügamer.
Aus dem Seelsorgeteam verabschiedet wurde auch Hiltrud Altenhöfer. Sie war nach dem Ausscheiden als Katechetin im Schuldienst noch drei Jahre in Teilzeit als pastorale Mitarbeiterin angestellt. Ihre wertvollen Dienste als Wortgottesdienstleiterin wird sie künftig erfreulicherweise ehrenamtlich weiterführen. „Ihr alle habt Spuren hinterlassen“, versicherte Pfarrer Rügamer mit dem Wunsch, „dass Gott euer hörendes Herz bewahrt und euch weiterhin führt“.
Pastoralreferent Florian Meier bedankte sich für das Seelsorgeteam. Nach dem Gottesdienst bestand bei einem Umtrunk die Gelegenheit zum persönlichen Abschied.












































