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Gottesdienst mit Tiersegnung an der Hubertuskapelle

Erbshausen-Sulzwiesen
Tiere sind Teil der Vielfalt von Gottes guter Schöpfung

Zum dritten Mal haben Augustinerpater Matthäus Klein vom Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück und der Chor Chorisma aus Rieden unter der Leitung von Connie Sauer und Karin Keller-Hettrich zu einem Gottesdienst mit Tiersegnung eingeladen. Er fand im Freien bei der Kapelle des Hubertusvereins Erbshausen-Sulzwiesen mit Blick auf die Wallfahrtskirche Fährbrück und die Weite der Fränkischen Landschaft statt. Zudem tauchte die Abendsonne den idyllischen Ort in warmes Licht.

Während der Wortgottesfeier in der außergewöhnlichen Atmosphäre wurde die Schönheit und Vielfalt des Schöpfergottes deutlich. Für Pater Matthäus gehören Tiere auf unterschiedliche Weise zum Leben der Menschen, etwa in der Landwirtschaft, bei Sport und Freizeit oder als therapeutische Begleiter. „Guter Gott, gib uns die Kraft, uns für unsere Mitgeschöpfe einzusetzen“, betete Pater Matthäus darum, dass er die Tiere beschützt und alles beschützt und bewahrt, was auf Erden lebt.

Weil Tiere Trost spenden, nicht nach Leistung fragen, anhänglich und treu sind und man von ihnen lernen kann, achtsam miteinander zu sein, ging es in den Fürbitten um Menschen, die Verantwortung tragen sowie sich um kranke und verletzte Tiere, die Artenvielfalt und die Bewahrung der Schöpfung kümmern. Lobpreislieder und das vertrauensvolle Segenslied „Wer sich auf Gott verlässt“ von Rolf Krenzer – das Menschen mit Bäumen am Wasser oder Vogelkindern im Nest vergleicht – unterstrichen die Gebete und Worte auf berührende Weise.

Dass Pater Matthäus alle Tiere einzeln segnete sowie sie und ihre Besitzerinnen und Besitzer mit Weihwasser besprengte, war ein Höhepunkt der Feier. Egal ob Hund, Katze, Alpaka, Pferd oder eine Henne mit ihren kleinen Küken, alle Geschöpfe machen „einen leisen Abglanz von Gottes treuer Liebe zu uns sichtbar“.

Über den Wunsch nach einem weiteren Tiersegnungsgottesdienst im nächsten Jahr waren sich die Mitfeiernden einig.

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