„Unsere Lichterprozession ist mittlerweile zu einer kleinen Tradition geworden“, freute sich Augustinerpater Matthäus Klein darüber, dass die Prozession am Vorabend des Patroziniumsfestes der Wallfahrtskirche Fährbrück erneut größeren Zuspruch fand. Zum dritten Mal zogen Gläubige zum Auftakt des Festes Mariä Himmelfahrt bei Einbruch der Dämmerung mit einer Tragemadonna, mit Kerzen und Fahnen betend und singend um das frei in der Flur stehende frühbarocke Gotteshaus.
„Mit Maria unterwegs“ hatte Pater Matthäus als Motto der Lichterprozession gewählt. Sie war herzbewegend dank besonderer Lichtverhältnisse, der besinnlichen Wechselgebete, dem vertrauensvollen Blick der Teilnehmenden auf die Gottesmutter und der Bitten um Begleitung auf dem eigenen Lebensweg. Zur feierlichen Atmosphäre während der Prozession und dem abschließenden sakramentalen Segen in der Kirche trug die „Bläserharmonie Fährbrück“ unter der Leitung von Karl-Heinz Comes bei.
Die Musikerinnen und Musiker bekamen am Ende großen Applaus. Pater Matthäus bedankte sich bei Lektorin Margit Eisenacher, den Mitgliedern des Hubertusvereins Fährbrück, den Trägerinnen der Leuchter und den Trägern der Marienstatue vom Hubertusverein aus Bergtheim, dem rührigen Küster Kurz Weisz, der 13-köpfigen Musikantengruppe und allen, die zum Gelingen der Lichterprozession mit mehreren Stationen beigetragen haben.
Die Lichterprozession um die Wallfahrtskirche war der Auftakt zur Feier „Mariä Aufnahme in den Himmel“. Beim Festgottesdienst am Patroziniumstag konnten duftende Kräutersträuße gegen eine Spende für Menschen in Mbinga (Tansania) erworben werden. Der Festtag klang mit einer Marien-Vesper im byzantinischen Ritus mit dem Ostkirchlichen Chor der Catholica Unio Würzburg aus.
