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Säen, wachsen lassen und dankbar ernten

Hausen bei Würzburg
Erntedankgottesdienst in der Pfarrei St. Wolfgang in Hausen

Um das Zusammenspiel von menschlicher Arbeit und Gottes Handeln ging es bei der diesjährigen Wortgottesfeier in der Hausener Pfarrkirche St. Wolfgang.

Wortgottesdienstleiterin Hiltrud Altenhöfer nahm die biblische Textstelle von der Aussendung der Jünger zur Grundlage ihrer Predigt. Jesus hatte seine Jünger ohne großen Vorrat und ohne viel Gepäck mit dem Auftrag losgeschickt, seine Botschaft zu verkünden. Sie sollten somit mutig aktiv werden, zugleich aber auf Gottes Handeln und seinen Segen vertrauen.

Ähnlich sei es mit einer Ernte – ob auf dem Feld, beim Gelingen des täglichen Lebens oder in einer Gemeinschaft. Wir Menschen können zwar säen und pflegen, doch das Wachsen und Gedeihen bleibt letztendlich ein Geschenk Gottes, das wir dankbar annehmen dürfen. „Eine Ernte ist das Ergebnis eines Zusammenspiels von Handeln und Abwarten. Wenn wir nicht handeln, können wir auch nicht ernten“, fasste die Wortgottesdienstleiterin ihre Gedanken zusammen.

Während der Feier im Gotteshaus wurden die liebevoll dekorierten Erntegaben vor dem Altar gesegnet. Die Wortgottesdienstleiterin und Alfons Konrad nahmen zudem die Gelegenheit wahr, allen Helferinnen und Helfern in der Pfarrei für ihren Einsatz während des Jahres zu danken – beispielsweise für den Blumenschmuck, den Ministrantendienst, den Organistendienst, für die Mesner oder die Unterstützung bei den Baumaßnahmen im Zuge der aktuellen Orgelsanierung.

Zum Abschied erhielten alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher am Ausgang ein Stück des gesegneten Brotes. Das Teilen und Austeilen der Brotstücke war eine Idee des Gemeindeteams der Pfarrei und sollte ein Zeichen des Segens, des Teilens, der Stärkung und des Mitnehmens in den Alltag sein.

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