Den Muttertag und den Marienmonat Mai nahmen die Erbshäuser Sangesbrüder zum Anlass, einen Sonntagsgottesdienst in ihrer Kirche St. Albanus mitzugestalten. Ignaz Beck, Robert Gerber, Josef Issing, Wilhelm Issing, Horst Schömig, Günter Schraut und Manfred Ziegler treffen sich regelmäßig zum Singen mehrstimmiger weltlicher und geistlicher Lieder. Ihre Motivation ist es, überliefertes Liedgut zu erhalten.
Domkapitular und Vorstand des Diözesan-Caritasverbandes Clemens Bieber zelebrierte die Sonntagsmesse. Zur Pfarrgemeinde und dem Hubertusverein in Erbshausen-Sulzwiesen hat er eine enge Verbindung. Den Muttertag und den vor kurzem veröffentlichen Rückgang der Geburten in Deutschland nahm er zum Anlasse, auf den Wert von Kindern in einer Gesellschaft hinzuweisen. Er dankte allen Eltern für ihre Fürsorge und ihr Ja zu Kindern. Auch bei den Fürbitten wurde Gott als „unser Vater und unsere Mutter“ um seinen Beistand gebeten.
„Die Erbshäuser Sangesbrüder gaben Lieder zur Verehrung der Gottesmutter als himmlische Frau und Mutter der Barmherzigkeit zum Besten. Sie rühmten die Größe der Mutter Jesu und dass sie die Heimat beschützt. Das Lied „Jeder Tag ist ein Geschenk, für das man danken soll“ ging zu Herzen und gefiel besonders gut. Bei ihren gefühlvollen Liedern sind die Männer musikalisch von Matthias Schunder, Horst Schömig, Karin Issing und Lena Sittler begleitet worden.
Mit einem außergewöhnlichen musikalischen Abschluss des Gottesdienstes wurden die Mütter sowie alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher beschenkt. Barbara Bieber und ihre elfjährige, musikalisch hochbegabte Tochter Helena spielten auf ihren Geigen aus dem 2. Duo den Satz „Moderato con Spirito“ der virtuose Komposition „3 Duos concertants“ des belgischen Geigenvirtuosen Charles de Bériot. Dafür bekamen sie riesigen Applaus.
Beim Umtrunk auf dem Kirchplatz stießen die Erbshausener und ihre Gäste mit einem Glas Sekt auf den Muttertag an und sangen gemeinsam das Frankenlied.









