Am „Tag der Deutschen Einheit“ ist traditionell das Backhausfest in Dipbach. Jahr für Jahr wird dabei der Backofen im 1995 aufgebauten Backhäusle angeschürt. In diesem Jahr waren Matthias Oeftering, Josef Menth und Gregor Füller die Ofenverantwortlichen. Es ist wichtig zu wissen, wie man den Backofen ausräumt, sauber macht, anschürt und seine Hitze zum Backen nutzt.
Den Hobbybäckern geholfen haben Frauen und Männer vom Gemeindeteam und der Kirchenverwaltung. Inge Holzleitner etwa gehört zu den erfahrenen Helferinnen der ersten Stunde im Jahr 2002. Sie half wieder beim Backen der 200 Holzofenbrote aus Sauerteig im Vorfeld mit, genauso beim Herstellen der Teige für den Plootz und am Backhausfest selbst.
Letztendlich wurde jede Hand gebraucht, um bei schönstem Festwetter und strahlendem Sonnenschein die zahlreichen Gäste zu bewirten. Angeboten wurden Käse-, Apfel-, Riebeles- und Zwetschgenplootz, Brote mit verschiedenen Aufstrichen, Zwiebelplootz und Pizza. Dazu gab es je nach Lust und Laune duftenden Kaffee, frischen Federweißen oder süffiges Bier. Auch die Kaffeebar war gut besucht.
Dass Pfarrer i. R. Franz Schmitt sich wieder zu den Gästen aus dem Dorf und den Gemeinden ringsum gesellte, hat den Dipbachern gefallen. Er war während seiner Zeit in Dipbach Mitinitiator des Backhäuslebaus durch die Landjugend und des Backhausfestes der Pfarrei St. Ägidius gewesen. Dass es immer noch so beliebt ist und es weiterhin viele Helferinnen und Helfer dafür gibt, die sich mit Energie, Fleiß und Herzblut engagieren, freute ihn sichtlich.
Die malerische Kulisse rund um den Kirchplatz und der Duft der frischen Brote und Kuchen aus dem Backofen trugen zur guten Stimmung beim 22. Backhausfest bei. Der Erlös des Festes kommt der Pfarrei zugute und wird vor allem zum Unterhalt des Pfarrheims verwendet.












