Mit dem Palmsonntag hat in der gesamten christlichen Welt die Karwoche begonnen. In der Vorabendmesse und im Sonntagsgottesdienst versammelten sich auch in der Wallfahrtskirche Fährbrück die Gläubigen, um gemeinsam den Einzug Jesu in Jerusalem und den Beginn seines Leidensweges zu begehen.
Ein wesentliches Element dieser Gottesdienste war das Vorlesen der Passionsgeschichte durch drei Personen mit verteilten Rollen. Dass die Leidensgeschichte bereits am Palmsonntag und dann erneut am Karfreitag gelesen wird, hat einen tiefen Grund: Der jubelnde Empfang Jesu mit Palmen ist untrennbar mit seinem Kreuzweg verbunden. Die Leidensgeschichte führt die Gemeinde mitten hinein in dieses dramatische Geschehen.
Augustinerpater Matthäus Klein war bei beiden Gottesdiensten zum Palmsonntag Zelebrant in der Wallfahrtskirche Fährbrück. Er lud alle dazu ein, diese Heilige Woche nicht nur als Tradition zu betrachten, sondern sie „mit dem Herzen mitzufeiern“.
Als sichtbares Zeichen der Vorfreude auf das Auferstehungsfest wurden vor und nach den Gottesdiensten handverzierte Osterkerzen verkauft. Diese wurden von Frauen aus Hausen auf Einladung des KAB-Ortsverbands gestaltet.
Die Kerzen sind dafür bestimmt, in der Osternacht entzündet zu werden, wenn das Licht der Auferstehung in die dunkle Kirche getragen wird. Mit dem Erwerb unterstützen die Gläubigen zudem ein wichtiges soziales Projekt: Der Erlös kommt Frauen und Kindern in Mbinga (Tansania) zugute.
