Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Lamm Gottes – schenk wahres Leben

Wallfahrtskirche Fährbrück
Musik und Besinnung in der Wallfahrtskirche Fährbrück

Bereits zum fünften Mal bildete die Wallfahrtskirche Fährbrück den Rahmen für eine besondere Passionsandacht, die durch eine stimmige Mischung aus Musik und Texten geprägt war. Augustinerpater Matthäus Klein hatte die Andacht zusammen mit dem musikalischen Leiter Karl-Heinz Comes ausgearbeitet. Unter dem Leitwort „Lamm Gottes - schenk wahres Leben“ führten Pater Matthäus und Margit Eisenacher in der sehr gut besuchten Andacht durch eine besinnliche Stunde.

Im Zentrum der Betrachtungen stand das Lamm, das sowohl im Alten Testament als auch in der christlichen Ikonografie als Zeichen für Unschuld, Opferbereitschaft und die Hoffnung auf Erlösung steht. Pater Matthäus verdeutlichte, dass dieses vermeintlich schwache Tier ein kraftvolles Sinnbild für Christus ist, der gerade in konfliktreichen Zeiten als „Friedefürst“ inneren Halt bietet.

Musikalisch wurde die Andacht von drei Ensembles gestaltet, deren Zusammenwirken für ein imposantes Klangerlebnis sorgte. Die Bläserharmonie Unterpleichfeld/Eßleben unter der Leitung von Karl-Heinz Comes, der Chor Chorisma aus Rieden (Leitung: Connie Sauer und Karin Keller-Hettrich) sowie ein Gesangsquartett aus Eßleben unter der Leitung von Maximilian Tischer wechselten sich mit den Sprechbeiträgen ab.

Besonders eindrucksvoll gestaltete sich das gemeinsame Musizieren von Blasorchester und Chor, etwa beim Lied „Gottes Lamm, das da starb“, das den Bogen von der Passionszeit hin zur österlichen Freudenbotschaft schlug.

Passend zum Geist der Passionszeit rief die Andacht auch zur Solidarität auf. Die erbetenen Spenden kommen je zur Hälfte dem Erhalt der Wallfahrtskirche Fährbrück und einem Missionsprojekt der Augustinerinnen in der Demokratischen Republik Kongo zugute. So wurde die Andacht zu einem Zeichen der christlichen Nächstenliebe, das über den Kirchenraum hinausreicht. Insgesamt wurden 1311 Euro gespendet.

In dem Dorf Amadi im Kongo planen die Schwestern den Bau eines Wohnheims für 25 Mädchen. Da viele Schülerinnen dort während der Regenzeit aufgrund langer Schulwege kaum Zugang zu Bildung haben, soll das Internat ihnen eine sichere Unterkunft und die Chance auf einen qualifizierten Abschluss als Krankenschwester oder Lehrerin ermöglichen.