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Riedener Kommunionkinder helfen Kindern in Uganda

Rieden
Alle Kinder auf der Welt sollen Zeit zum Spielen und Lernen haben

Nächstenliebe kennt keine Grenzen, das zeigt eine herzliche Aktion der diesjährigen Kommunionkinder in Rieden. Sie sammelten und erwirtschafteten Geld für Gleichaltrige im afrikanischen Land Uganda. Von dort kommt Father Benjamin Lubega, der seit zwei Jahren das Seelsorgeteam im Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück unterstützt. Er baut in seinem Heimatdorf Kagala-Bukerere einen Kindergarten, der verwaisten und armen Kindern eine Bildung ermöglicht und lange Fußwege reduziert.

Vor drei Jahren hat Father Lubega mit dem Bau begonnen, der einschließlich einer Grundschule rund 50.000 Euro kosten wird. Das Projekt mit stabilen Wänden, Dachstühlen aus Holz und einem Dach aus Metallgewebe, mit einer Mauer zum Schutz und belüfteten Grubenlatrinen als Toiletten wird von einem Ingenieur vor Ort begleitet und immer dann weiter gebaut, wenn genug Geld für die nächsten Maßnahmen vorhanden ist. Wenn einmal eine angeschlossene Grundschule fertig sein wird, sollen 500 Kinder Platz finden.

In der Vorbereitung auf ihre Erstkommunion haben die sieben Kinder aus Rieden Father Benjamin in einem Gottesdienst von seinem Projekt erzählen hören. Deshalb entschieden sie sich, dass sie dafür etwas spenden wollen. Schließlich heißt ihr Thema bei der Erstkommunion „Ihr seid meine Freunde“. Alle Kinder überall auf der Welt sollen Zeit zum Spielen, Lernen und Spaß haben, das wünschen sich die Riedener Kommunionkinder.

Gemeinsam mit ihren Eltern haben sie deshalb im Dezember bei einem vorweihnachtlichen Adventsfenster am Haus der Vereine in Rieden eine Mutgeschichte namens „Karla, die kleine Weihnachtskerze“ vorgespielt. Anschließend verköstigten sie an einem wärmenden Feuer die Besucherinnen und Besucher gegen eine Spende mit Glühwein, Punsch, Gewürzkuchen und Brezeln und Pizzaschnecken. Die dabei erwirtschafteten 300 Euro spendeten sie nun für das Kindergartenprojekt in Uganda.