In festlichen Gewändern und mit dem Stern voran waren am Dreikönigstag zwölf Kinder und Jugendliche der Pfarrei St. Wolfgang in Hausen unterwegs. In drei Gruppen zogen sie von Haus zu Haus, um den Segen Gottes zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.
Der Tag begann mit einem Aussendegottesdienst, den Wortgottesdienstleiterin Hiltrud Altenhöfer gestaltete. Die Sternsinger brachten sich aktiv in die Liturgie ein und stellten der Gemeinde ihren Spruch vor. Bevor sich die Gruppen auf den Weg machten, segnete Hiltrud Altenhöfer die Kreide, die Aufkleber, den Weihrauch und die jungen Könige selbst.
In ihrer Ansprache dankte sie den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz bei dieser weltweiten Aktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Es sei wichtig, füreinander einzustehen, besonders in Krisenzeiten. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Bangladesch, wo Hilfe gegen Armut und Kinderarbeit dringend nötig ist. „Jedes Kind ist kostbar“, betonte Altenhöfer. Mit der Dreikönigsaktion sollen alle Hoffnung und Zuversicht erfahren.
Trotz winterlicher Temperaturen hielten die kleinen und großen Könige tapfer durch und waren rund sechs Stunden lang im Ort unterwegs. Eine willkommene Pause gab es beim gemeinsamen Mittagessen im Dorf-Treff, wo sich alle bei Nudeln mit Tomaten- und Käsesoße stärken konnten. Vorbereitet wurde die Aktion diesmal insbesondere von Leonie Cäsar und Elisabeth Schmitt, von Lars Höfer und Jan Sauer sowie von Renate Wendel vom Pfarrgemeinderat.
Am Abend konnten die Gruppen eine beeindruckende Bilanz ziehen: Insgesamt wurden 2.035,50 Euro für das Kindermissionswerk gesammelt. Das ist der höchste Betrag der letzten Jahre in Hausen und beweist, wie sehr die Dorfbewohner ihre Sternsinger schätzen. Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität, wenn sich Kinder aktiv für Gleichaltrige in der Welt einsetzen, die Hilfe nötig haben.
Ein schöner Lohn für die Mühe Sternsinger waren auch die zugesteckten Süßigkeiten, die unter den Teilnehmern aufgeteilt wurden.


